Wissenswertes zu Inhaltsstoffen und Fütterung
Generell bitte beachten:
Mischen Sie niemals Nass- oder Rohfutter mit Trockenfutter! Bedenken Sie, dass Trockenfutter
eine viel längere Verdauungszeit hat als Feucht- oder Rohfutter. Bei gleichzeitiger Gabe von Nass-
und Trockenfutter können Blähungen, Verstopfungen oder, im schlimmsten Fall, eine Magendrehung entstehen
Möchten Sie Ihrem Tier gerne Feucht- und Trockenfutter geben, kein Problem. Teilen Sie die
Mahlzeiten so ein, dass genügend Zeit zwischen ihnen liegt. Geben Sie Ihrem Tier beispielsweise
morgens Feucht- oder Rohfutter und abends die Trockennahrung.
Alfalfa - Luzerne
Das Wort „Alfalfa“ kommt aus dem arabischen Raum und bedeutet übersetzt soviel wie „Vater
aller Nährstoffe“. Dies hat seinen Grund: Alfalfa liefert neben Chlorophyll eine Vielzahl an
Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen. Es enthält Beta-Karotin, Pantothensäure, Biotin,
Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen und Kupfer Gerade für Heranwachsende ist Alfalfa so
wertvoll, da es durch Calcium und Phosphor beim Aufbau von Knochen und Zähnen hilft. Alfalfa
ist außergewöhnlich reich an Proteinen und liefert dem Organismus essentielle, also lebens-
notwendige Aminosäuren. Alfalfa enthält die Vitamine A, B1, B6, B12, C, D, E, U und K1. Vitamin K
ist für den Organismus besonders wichtig, da es bei der Blutgerinnung ausschlaggebend ist.
Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Alfalfa auch zur Behandlung und zum Schutz vor
Pilzerkrankungen der Haut wirksam ist. Außerdem gleicht Alfalfa einen gestörten Säure-Basen-
Haushalt wieder aus und unterstützt die Darmpfl ege, sowie die Geweberegeneration. Bei regelmäßigem
Verzehr kann Alfalfa den Cholesterinspiegel senken und die Konzentration von
bestimmten Fetten (Phospholipiden) in der Leber und im Herzmuskel verringern. Alfalfa reinigt den
Körper, entgiftet und bekämpft Infektion. Nebenbei hilft Alfalfa auch bei schlechten Köpergerüchen.
Alpha-Linolen
Alpha-Linolen Ist eine ungesättigte Fettsäure und gehört zu den bedeutendsten Omega-3-Fettsäuren.
Fette und Fettsäuren sind für das Gehirn unverzichtbar.
Sie hat eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem und verleiht Ihrem Tier ein
glänzendes Fell. Alpha-Linolen wirkt außerdem entzündungshemmend.
Apfel
Äpfel enthalten viele wichtige Vitamine und wirken auch im Hundekörper "basisch". Äpfel sind also sehr gut für Hunde, die unter einem Überschuss an Magensäure leiden. Äpfel haben eine krebsvorbeugende Wirkung. Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln reduziert das Risiko an Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma und Lungenfunktionsstörungen.
Aprikosen
Aprikosen sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, unter anderem Calcium, Eisen und Beta Carotin. Dies unterstützt den Aufbau der Haut und der Schleimhäute Ihres Hundes. Zudem sind sie der ideale Lieferant für Folsäure, was für die Produktion von Eiweiß, die gesunde Zellfunktion sowie dem Aufbau von roten und weißen Blutkörperchen verantwortlich ist. Folsäure ist besonders für trächtige Hündinnen wichtig, da ein Mangel zu schweren Entwicklungsstörungen der Welpen führen kann!
Amaranth
Körnerfrucht (glutenfrei) aus Asien, Nord- und Südamerika. Stammt von der Pflanzengattung Amaranthus. Botanische Zugehörigkeit zur Familie der Gartenfuchsschwänze. Blätter und Samen sind essbar. Wächst in Extremlagen tropischer Hochländer. Amaranth enthält viel hochwertiges Eiweiß und viele ungesättigte Fettsäuren. Enthält viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders Calcium und Eisen. Amaranth zeichnet sich durch gute Verdaulichkeit und hohe Verwertung vom Körper aus.
Brokkoli
Broccoli ist besonders reich an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium und Vitaminen wie B1, B2, B6, E und besonders Ascorbinsäure (Vitamin C) und Carotin (Provitamin A).
Weiter enthält er zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide, Glucosinolate und andere). Glucosinolate speichern wiederum verschiedene Indole und viele Isothiocyanate, welche ein großes krebshemmendes Potential besitzen. Im Broccoli enthalten sind folgende Isothiocyanate: Sulforaphan, 3-Methylsulfinylpropylisothiocyanat, 3-Butenylisothiocyanat, Allylisothiocyanat und 4-Methylsulfinylbutylisothiocyanat.
Buchweizen
Buchweizen ist glutenfrei, ist ernährungsphysiologisch hochwertig durch hohen Gehalt an lebenswichtigen Aminosäuren wie Lysin, Arginin und Tryptonphan und die Vitamine B, E sowie Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Fluor.
Chondroitin und Glucosamin
Chondroitin wird vorzüglich aus Fischknorpel gewonnen, Glucosamin wird aus Crevettenschalen
produziert. Chondroitin sorgt für die Elastizität des Knorpelgewebes, während Glucosamin die
Neubildung von Knorpel stimuliert. Somit ist eine sinnvolle Kombination aus beiden Wirkstoffen
dazu geeignet, Arthrose vorzubeugen und bereits vorhandene Arthrosen zu behandeln. Sie schützen
den noch vorhandenen Knorpel vor weiterem Verschleiß und bauen neues Gewebe auf. Während
sie zur Prophylaxe die gesunde Bildung von Knorpel unterstützen, verschaffen sie den bereits
von Arthrose Betroffenen Schmerzlinderung und eine Rückgewinnung der Bewegungsfreiheit. Das
Wirkstoffgespann aus Glucosamin und Chondroitin wirkt unterstützend bei allen Erkrankungen, bei
denen Knorpelaufbau erforderlich ist, wie Arthrose, Arthritis, Sehnen- oder Sehnenscheidenentzündung
etc.
Dinkel
Dinkel ist reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Zudem ist sein hoher Gehalt an Eisen, Magnesium, Phosphor und essentiellen Aminosäuren signifikant für eine ausgewogene Ernährung Ihres Hundes, da der Hundekörper diese nicht selber herstellen kann.
Entenfleisch
Ist fettarm und sehr bekömmlich.
Fenchel
Das ätherische Öl wirkt schleimlösend auf die Atemwege und hemmt ein bakterielles Keimwachstum. An den Verdauungsorganen wirkt es krampflösend und blähungsfördernd.
Feigen
Ausgewogene Kombination von elf Vitaminen, höchster alkalischer Wert aller Lebensmittel. Eignen sich daher hervorragend zur Neutralisation von säurehaltigen Speisen.
Geflügel
Helles, leicht verdauliches Fleisch.
Gerste
Lieferant von Kohlehydraten und Ballaststoffen.
Haferflocken
Hafer hat einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, Eisen, Calcium und Eiweiß. Zudem ist Hafer reich an Ballaststoffen, was sich positiv auf die Verdauung auswirkt. Die hochwertigen Analytische Bestandteile sind besonders für empfindliche Hunde geeignet.
Hirse
Hirse ist ein glutenfreies Getreide, enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente, darunter Magnesium, Kalium, Eisen, Fluor und Silizium. Fluorid stärkt den Zahnschmelz. Silizium in Form von Kieselsäure ist wichtig für gesunde Haut und ein glänzendes Fell. Hirse ist ein "Schönmacher"!
Ingwer
Wesentliche Bestandteile sind dabei ein ätherisches Öl, Harzsäuren und neutrales Harz sowie Gingerol, eine scharf aromatische Substanz.
Weiter enthält Ingwer Zingiberen, Zingiberol, Shogaol und Diarylheptanoide. Außerdem enthalten die Wurzeln auch Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor.
Wird in der tiermedizin als Heilmittel bei Entzündungen und Arthrosen eingesetzt, insbesondere die Bitterstoffe Shogaole und Gingerole wirken stoffwechselfördernd und entzündungshemmend.
Karotten
Karotten sind nicht nur äußerst lecker, sie sind auch äußerst gesund! Sie haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und dem fettlöslichem Beta Carotin, einer Vorstufe vom Vitamin A, sowie die reichhaltigen Mineralstoffe. Durch das enthaltene Pektin wirken Karotten stopfend und können auch gegen Durchfallerkrankungen eingesetzt werden.
Kartoffel
Kartoffeln sind eine reichhaltige Quelle nichtfleischlicher Proteine. Sie hält die Aminosäuren der Fleisch-/ Fisch-Proteine im Gleichgewicht.
Kokosflocken
In Kokosnüssen lässt sich ein hoher Gehalt an Kalium und Magnesium nachweisen.
Lammfleisch
Ist eine hypoallergene Eiweißquelle und absolut leicht verdaulich.
Leinsamen
Leinsamen enthält Proteine, Vitamine und Glykoside und ist besonders reich an Fetten sowie
Schleim¬und Ballaststoffen. Die Fette haben einen hohen Omega-3-Fettsäure Anteil und können
dadurch den Cholesterinspiegel senken. Die Schleimstoffe wirken durch Aufquellen und Ver-
größerung im Darm abführend bei Verstopfungen und mildern Reizungen der Magenschleimhaut
bei Entzündungen. Auch bei Erkrankungen des Darms entfaltet Leinsamen seine entzündungshemmende
Wirkung und schützt die Schleimhäute. Bei den enthaltenen sekundären Pfl anzen-
stoffen, den Lignanen, wird eine Schutzwirkung gegen Dickdarmkrebs sowie Darm- und Brustkrebs
vermutet.
Liebstöckel
Liebstöckel dient vor allem zur Regelung der Verdauung.
Löwenzahn
In der Volksheilkunde wird er zur genannten Blutreinigung, bei rheumatischen Erkrankungen und
zu deren Vorbeugung bei Gicht, Ekzemen und Lebererkrankungen angewendet. Heutzutage wird
die Pfl anze auch zur Aktivierung des Stoffwechsels verwandt. Sie regt die Bildung von Magensaft
und Galle an und fördert die Ausscheidung über Leber und Niere.
Nesselblätter
Die Nesselpfl anze (Urtica Dioca) sorgt für gesunde Haut und glänzendes Fell. Bei Hautproblemen
wirkt sie Stoffwechsel-Unterstützend. Sie hilft bei Blasenleiden, Gicht, Rheuma und Blutungen aller
Art. Die Nesselpfl anze stärkt den gesamten Körper, regt das Immunsystem an und hilft besonders
bei der Unterstützung der oberen Atemwege.
Oregano
Oregano, auch "Dost" genannt, wirkt in unserem Futter nicht nur als natürliches Antioxidant.
Oregano hat eine Vielzahl von positiven Eigenschaften auf die Gesundheit. Oregano wirkt bei
Verdauungsstörungen, bei Magen- und Darmproblemen, sowie bei Gallebeschwerden. Es wirkt
außerdem krampfl ösend, antibakteriell, desinfizierend und pilzabtötend. In folgenden Bereichen
wird Oregano als Heilpflanze eingesetzt: Appetitlosigkeit, Appetitmangel, Asthma, Blähungen,
Bronchitis, Gelenkentzündung, Gelenkschmerzen (Arthritis), Husten, Keuchhusten (Pertussis),
Mandelentzündung, Nervosität, Verstopfung (Obstipation) und Zahnschmerzen.
Pastinaken
Im Vergleich zu Karotten kommen die Pastinaken auf einen viermal so hohen Gehalt an Fasern, Kalium, Proteinen und Vitamin C. Wirkt appetitanregend und ist harntreibend.
Petersilie
Aufgrund des Gehaltes an ätherischem Öl und Flavonoiden werden Zubereitungen aus der Wurzel oder dem Kraut zur Durchspülungstherapie der Nieren bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung und Behandlung von Nierengries verwendet.
Pflaumenwürfel
Pflaumen weisen nicht nur einen hohen Vitamingehalt (B1, B2 und Carotin, einer Vorstufe des Vitamin A) auf, sie sind zudem auch förderlich für die Verdauung und unterstützen den Abtransport von Giftstoffen aus dem Darm. Außerdem sind Pflaumen reich an Calcium, Kupfer und Zink.
Vollkornreis und geschälter Reis
Hervorragende Kohlehydratquelle für sensible Mägen.
Rapsöl
Rapsöl ist ein pflanzliches Öl und wird aus den Samen des Raps gewonnen. Rapsöl zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Vitaminen und Karotinoiden aus.
Rindfleisch
Rindfleisch ist durch seinen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Proteinen äußerst gesund.
Ringelblume (Calendula)
Die Ringelblume hilft bei Magen und Darmbeschwerden, sowie bei Gallenproblemen. Sie wirkt unterstützend bei Hautproblemen und verbessert die Qualität von Haut und Fell.
Roggen
Wegen des vergleichsweise hohen Gehalts an der Aminosäure Lysin kann Roggen ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Ernährungsphysiologisch interessant ist Roggen in der Ernährung vor allem durch die so genannten Pentosane (vgl. Hemicellulose).
Rosmarin
Rosmarin wirkt appetitanregend, hilft bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl. Fördert Herzkraft, steigert den Blutdruck und fördert die Durchblutung.
Rote Beete
Rote Beete ist durch seinen hohen Gehalt an Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Eisen, Vitamin A und vielen anderen Vitaminen und Mineralstoffen der ideale Energielieferant. Der Farbstoff Betanin verleiht der Roten Beete nicht nur ihre Farbe, sie schützt auch vor freien Radikalen und stärkt das Immunsystem. Der hohe Gehalt an Folsäure wirkt blutbildend.
Schwarzkümmel
Schwarzkümmel ist antimikrobiell und wirkt regulierend auf das Immunsystem.
Soja
Soja strotzt nur so vor Nährstoffen. Es enthält knapp 40 Prozent Eiweiß und zwar vom feinsten: alle acht essentiellen Aminosäuren, also solche, die der Körper nicht selbst herstellen kann, sind drin. Optimal, da noch ausgewogener, ist die Eiweißernährung, wenn Soja mit einem Getreide kombiniert wird: Die Aminosäuren ergänzen einander.
In den gelben Bohnen steckt auch viel wertvolles Öl, bis zu 20 Prozent. Es ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthält auch Omega-3-Fettsäuren, die vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen sollen.
Magnesium, Kalium, Fluor und Eisen: diese Mineralstoffe liefert die Hülsenfrucht ebenfalls in größeren Mengen. Auch mit Vitaminen ist die Pflanze nicht knausrig: sie enthält Vitaminen E, B1, Folsäure, B6 und Panthothensäure.
Straußenfleisch
Ist fett- und cholesterinarm und sehr gut verträglich.
Thymian
Zusammen mit Oregano konserviert Thymian BioLeckerli Hundefutter. Darüber hinaus ist
Thymian eine wertvolle Heilpfl anze. 2006 wurde Thymian zur Heilpfl anze des Jahres gewählt,
da es zu den wertvollsten Kräutern bei Erkältungskrankheiten zählt.
Tomate
Enthält Vitamin A, B1, B2, C, E Niacin, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente.
Yucca Schidigeraextrakt
Yucca hilft unangenehme Körpergerüche zu regulieren, indem es Stoffwechselprodukte im
Dickdarm bindet. Yucca liefert außerdem wichtige Stoffe, die zur Gesunderhaltung von Knochen
und Gelenken beitragen.
Weizenkeime
Weizen enthält nur wenig Fett. Der Ölgehalt der Weizenkeime liegt zwischen 8 und 12 %. Das Öl besteht zu über 60 % aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, davon zu ca. 88 % aus der Omega-6-Fettsäure Linolsäure . Weizenkeimöl hat einen Anteil von 200–300 mg Vitamin E pro 100 g[13] und ist damit das Öl mit dem höchsten Gesamt-Gehalt an diesem Vitamin. Das Vitamin-E in Weizenkeimöl besteht überwiegend aus alpha-Tocopherol, mit etwa 1,2 mg/100 g sind auch etwas Tocotrienole enthalten. Weizenkeimöl weist eine geringe Oxidationsstabilität auf.
Zucchini
Zucchini enthalten, wie andere Kürbissorten auch, viel Wasser, sind kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich.


